Das mittelneolithische Erdwerk von Lauwin-Planque (Departement Nord) hat eine große Menge an Keramik geliefert, deren technologische und morphologische Untersuchung eine bessere Definition der regionalen Kontextes und die Einordnung von Lauwin-Planque in die Spiere-Gruppe ermöglicht hat. Andererseits ergeben sich aus der Rekonstruktion der Arbeitsschritte anhand der technologischen Analyse neue Hypothesen zu den Töpfern von Lauwin-Planque. Die Keramik dieses Fundplatzes zeichnet sich durch ihre große technische Variabilität aus sowie durch fehlende Sorgfalt bei der Herstellung. Morphologisch sind die Gefäße nicht sehr einheitlich. Nach diesen ersten Ergebnissen ist es möglich, Überlegungen zur Übermittlung des technischen Könnens anstellen.

Traduction : Isa odenhardt-donvez (donvezservit@wanadoo.fr).