Die im Rerbst, Winter oder gelegentlich im Frühjahr durchgeführte Luftprospektion über gepflügten, bestellten, ja sogar bereits besäten Böden haben das Vorhandensein von zahlreichen zusammenhängenden versteinerten Parzellensystemen auf einer Fläche von 5 bis 200 ha in der mittleren Zone des Tales des Nohain (Zufluss der Loire) und seiner einstigen und jetzigen Zuflüsse aufgezeigt. Ausser im südwestlichen Teil in Saint-Martin-sur-Nohain und im Osten des Bezirks in Tracy-sur-Loire zeigt der Talrand eine unterschiedliche Bodenverteilung. Diese untereinander nicht übereinstimmenden Systeme sind nebeneinander, hochst selten übereinander zu finden. Im übrigen wurden in derselben Zone archäologische Gefüge entdeckt. Vorläufig konnte noch keinerlei Beziehung zwischen urgeschichtlichen viereckigen Einfriedungen der landlichen gallo-romanischen Siecilungen einerseits, und ein oder mehrerer Parzellennetze andrerseits gefunden werden. Es ist daher schwierig eine Hypothese zur Datierung dieser Systeme aufzustellen. Zur Auffindung von Datierungsspuren erscheint auch die Erforschung der Entwasserungsclamme nicht sehr nutzbringend.