Die Luftprospektion der Zone zwischen Vilaine, Mayenne und Loire begann 1987 im Rahmen eines Programmes zur Erstellung eines Inventars und wurde seitdem mittels archäologischer Karten weitergeführt. Dies wurde vom Kulturministerium und Landtag von Ille-et-Vilaine, Loire-Atlantique, Maine-et-Loire und Mayenne subventioniert. Dank der Trockenheit, die seit 1989 auftrat, konnten wir erstmalig mehrere hundert Standorte aufnehmen, hauptsächlich in den Tälern der Seiche und Oudon. Eine Vielzahl von zugeschütteten Grabenstrukturen, die wesentliche Entdeckungen aufweisen (Siecilungen, Nekropolen, Wege und Parzellen) werden entcleckt. Sie sind Zeugen menschlicher Ansiecilungen und stellen das östlichen Armorica in Zusammenhang mit der nordosteuropäischen Geschichte. Das Besondere liegt in den morphologischen Strukturen, und zwar die Allgegenwärtigkeit viereckiger beinahe rechteckiger Plätze, umgeben von breiten Gräben, welche wiederum von Grabensystemen umschlossen werden und die erste Ansiedlung darzustellen scheint.